Diäten der Vergangenheit

  
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Frühere Diäten können dafür sorgen, dass man im Laufe der Jahre immer dicker wird.

Bis zu den Wechseljahren kann eine umfangreiche Diätkarriere zusammenkommen, wenn eine Frau langjährig um ihre Figur bemüht ist.

Fast jede Diät führt zu einer Reduktion der Stoffwechselaktivität, je strenger die Diät, desto schlimmer.

Durch die verminderte Nahrungsaufnahme geht der Körper davon aus, dass er eine Hungersnot erlebt. Prompt wird der Stoffwechsel verlangsamt, mit allen Tricks, die dem Körper dafür zur Verfügung stehen.

Einerseits wird Muskelmasse abgebaut (siehe auch ab Seite 38 und Seite 84), um Energie einzusparen.

Andererseits gibt es auch noch eine ganze Reihe von anderen Faktoren, die dazu dienen, mit weniger Energie auszukommen. Die meisten dieser Mechanismen wurden von der Forschung erst vor kurzem oder noch gar nicht entdeckt und werden bislang nur teilweise verstanden.

Die Gene des Menschen sind nicht immer alle aktiv. Manche Gene schlummern so lange, bis sie gebraucht werden. Erst bei Bedarf werden sie aktiviert. Diese Aktivierung nennt man auch Epigenetik.

Solche Mechanismen der Epigenetik sind es unter anderem auch, die in Zeiten einer Hungersnot den Körper auf niedrigen Energieverbrauch umschaltet. Das ist an sich eine sehr nützliche Angelegenheit.

Doch heutzutage macht uns die Umschaltung in den Energiesparmodus das Abnehmen so schwer.

Wer im Laufe seines Lebens schon viele Diäten durchgeführt hat, hat seinen Körper zu einer immer effektiver funktionierenden Energiesparmaschine trainiert.

Der Körper einer diäterfahrenen Frau kommt also mit sehr wenig Nahrung aus.

Wenn dann noch die übergewichtsfördernden Faktoren der Wechseljahre hinzu kommen, ist eine Gewichtszunahme nahezu unvermeidlich, es sei denn, man weiß wie der Körper funktioniert und richtet sich danach.

Wie man seinen Stoffwechsel wieder aktivieren kann, erfahren Sie ab Seite 88.













































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