Eierstock-Zysten



Erfolgreich abnehmen in den Wechseljahren

Home
Erfolgreich abnehmen
  Ursachen
Hormone
  Prämenopause
  Perimenopause
  Postmenopause
  Östrogene
  Progesteron
  Gestagene
  Testosteron
  FSH
Abnehmhindernisse
  Östrogen-Dominanz
  Progesteron-Dominanz
  Testosteron-Dominanz
  Hormon-Behandlungen
  Fehlende Eisprünge
  Eierstock-Zysten
  Schwindende Muskelmasse
  Schilddrüse
  Eisenmangel
  Schlafmangel
  Stress
  Depressionen
  Diäten
  Insulin-Resistenz
  Darmbakterien
Wohlfühlgewicht
  Ungesund?
  Veranlagung
  Mittlere Jahren
  Akzeptieren?
Ernährung
  Nahrung
  Appetit
  Diäten
  Ernährungsumstellung
  Hungerstoffwechsel
  Reaktivierung
  Kohlenhydrate
  Fette
  Proteine
  Verteufelt
  Süßigkeiten
  Bestandteile
  Getränke
  Tageslauf
  Heißhunger
  Satt
  Energiedichte
  Extra
  Abwechslungsreich
  Phytohormone
Bewegung
  Veranlagung
  Mord?
  Wie viel?
  Vielfältig
  Traumfigur
  Dick?
  Fettverbrenn-Maschine
  Fettverbrennungspuls
  Ausdauersport
  Krafttraining
  Vielfältig
  Wechseljahrsbeschw.
Naturheilkunde
  Heilpflanzen
  Schüssler-Salze
  Homöopathie
  Hausmittel
  Akupressur
Abnehmplan
  Arzt
  Behandlung
  Abnehmhindernisse
  Ernährungsumstellung
  Sportprogramm
  Blockade
  Selbsttest
Bücher
Internet

Projekte
Impressum


Viele Frauen bekommen in den Wechseljahren Eierstocks-Zysten.

Das ist weder selten, noch ernsthaft schlimm, zumindest in den meisten Fällen.

Schon seit etlichen Jahren greift man nicht mehr bei jeder Eierstockzyste zum Skalpell, weil man inzwischen mehr darüber weiß.

Solche Eierstockzysten entstehen, wenn der Eierstock versucht, ein Ei heranreifen zu lassen, aber der Eisprung nicht klappt.

Weil Eisprünge in den Wechseljahren immer schwieriger werden, kommt das in dieser Zeit häufiger vor.

Der Ei-Follikel bildet sich dann nicht zum Gelbkörper um, sondern beginnt, sich aufzublähen. Im Eierstock wächst dann eine Blase heran, die Zyste.

Solche eine Zyste kann schnell zwei bis vier Zentimeter groß werden. Manchmal wird sie sogar über zehn Zentimeter groß, wenn sie über mehrere Monate hinweg immer weiter wächst.

Im Allgemeinen bleibt solche eine Zyste weitgehend schmerzfrei, sodass man sie gar nicht spürt.

Im Innern des Körpers geschieht jedoch eine ganze Menge, wenn man eine Eierstockzyste hat.

Weil sich kein Gelbkörper gebildet hat, wird auch kein oder kaum Progesteron gebildet. Dadurch kommt es zu einem Progesteronmangel, selbst wenn zuvor noch kein Progesteronmangel bestand.

Infolge des Progesteronmangels kommt es auch zu einer Östrogen-Dominanz, die unter anderem eine Gewichtszunahme fördert.

Die Zyste verhindert in den meisten Fällen auch künftige Eisprünge, so lange sie besteht.

So kann die Zyste immer weiter anwachsen und der Progesteronmangel wirkt sich immer stärker aus.

Außerdem kann es infolge der Zyste zu lang andauernden Periodenblutungen kommen. In manchen Fällen dauern die Blutungen wochen- oder gar monatelang. Dann kommt es auch zu einem schwächenden Eisenmangel.

Damit sich die Zyste zurück bildet, kann man für etwa zehn Tage lang ein spezielles Gestagen-Präparat einnehmen. Eine Zyste ist nahezu der einzige gute Grund für eine Gestagenbehandlung und auch dann nur für kurze Zeit.

Polyzystisches Ovarial-Syndrom

Manche Frauen haben nicht nur eine einzelne Zyste, sondern der Eierstock ist voller Zysten. Das nennt man das polyzystische Ovarial-Syndrom. Durch diese Erkrankung kommt es unter anderem zu erhöhten Androgen-Spiegeln, also vermehrten männlichen Geschlechtshormonen. Das führt unter anderem zur Unfruchtbarkeit.

Die meisten Frauen mit einem polyzystischen Ovarialsyndrom haben Übergewicht, teilweise sehr ausgeprägt. Inwieweit die vielen Zysten das Übergewicht verursachen, oder ob das Übergewicht die Zysten verursacht, ist bislang noch unklar. Eine Insulinresistenz wird als begünstigender Faktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung eines polyzystischen Ovarial-Syndroms betrachtet.

Klar ist jedoch, dass das polyzystische Ovarialsyndrom sorgfältig behandelt werden muss.

Als Patient kann man durch eine Ernährungsumstellung und viel Bewegung einiges dazu beitragen, dass die Eierstöcke wieder gesunden.

Die weitere Behandlung bleibt dem Frauenarzt überlassen. Meistens werden ein oder mehrere verschreibungspflichtige Medikamente, teilweise auch Hormone verabreicht.




Home   -   Up