Eisenmangel

  
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Zu wenig Eisen mit Blutarmut ist ein häufiges Problem in den Wechseljahren.

Vor allem zu Beginn der Wechseljahre kommt es durch den Progesteronmangel oft zu besonders starken und lang andauernden Periodenblutungen. Bei Vorhandensein einer Zyste kann es sogar passieren, dass eine Blutung monatelang nicht mehr aufhört. In diesem Fall sollte man selbstverständlich einen Arzt aufsuchen und die Kurzzeitbehandlung mit Gestagenen akzeptieren.

Ausgeprägte Blutungen haben naturgemäß einen Blutverlust zur Folge.

Wenn man nicht sehr viel Eisenspender wie rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und manches Gemüse isst, kommt es leicht zu einem Eisenmangel und zu einer Blutarmut.

Blutarmut führt zwar nicht direkt zu Übergewicht, aber sie macht kraftlos und müde.

Die Müdigkeit sorgt dann dafür, dass man sich weniger bewegt und weniger Sport treibt.

Dadurch kann schnell Übergewicht entstehen, wenn man seine Ernährungsweise beibehält.

Eisenmangel kann man außer an Müdigkeit auch an weiteren Symptomen erkennen.

Typische Symptome für Eisenmangel sind:

·         Blässe

·         Infektionsanfälligkeit

·         Eingerissene Mundwinkel

·         Fingernägel-Rillen

·         Trockene Haut

·         Brüchiges Haar

·         Hautheilungs-Störungen

·         Müdigkeit

·         Antriebslosigkeit

·         Kopfschmerzen

·         Herzklopfen

·         Reizbarkeit

·         Nervosität

·         Wetterfühligkeit

·         Gestörte Temperaturregulation

·         Verstopfung

·         Gelenkschmerzen

 

Viele dieser Symptome ähneln stark den typischen Wechseljahrssymptomen, sind also nur schwer zu unterscheiden.

Ein besonders typisches Merkmal sind blasse Lippen und blasse Schleimhäute des Unterlids, sichtbar, wenn man das Unterlid ein wenig abzieht.

Am besten lässt man beim nächsten Arztbesuch bei einer Blutuntersuchung den Eisenspiegel und den Hb-Wert (Hämoglobin) messen.

Einen leichten Eisenmangel kann man dadurch ausgleichen, dass man öfter rotes Fleisch, Hülsenfrüchte und Nüsse isst.

Bei einem ausgeprägten Eisenmangel reicht das meistens nicht aus. Stattdessen braucht man ein Eisen-Präparat.

Es gibt Eisenpräparate, die Vitamin C enthalten, um die Aufnahme im Körper zu verbessern.

Da Eisenpräparate auch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben können, sollte man den Beipackzettel aufmerksam lesen.

Eine typische Nebenwirkung von Eisenpräparaten ist Verstopfung. Um die Verstopfung möglichst gering zu halten, kann es helfen, wenn man nur jeden zweiten Tag das Eisenmittel nimmt oder sich in der Zeit der Einnahme sehr ballaststoffreich ernährt.

Normale Eisen-Laborwerte

Nachfolgend die normalen Eisen-Blutwerte und der Hämoglobin-Wert, der damit in enger Verbindung steht:

·         Eisen im Serum                                    23 - 134 µg/dl

·         Hämoglobin                                         12,3 - 16 g/l













































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