FSH - Follikel stimulierendes Hormon

  
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Das Hormon FSH dient dazu, die Follikel im Eierstock anzuregen. Es wird im Gehirn in der Hypophyse hergestellt, wo viele steuernde Hormone erzeugt werden.

In der Hypophyse wird der Östrogenspiegel gemessen. Wenn dieser zu niedrig scheint, wird das Follikel stimulierende Hormon ausgeschüttet.

Dadurch soll die Östrogenproduktion gesteigert und der Eisprung gefördert werden.

Vor den Wechseljahren gelingt diese regulierende Wechselwirkung meistens problemlos. Daher ist der FSH-Spiegel in diesen Jahren normalerweise niedrig.

In den Wechseljahren verringert sich jedoch die Antwort des Eierstocks auf vermehrtes FSH. Es wird nach und nach immer weniger Östrogen produziert. Die Reaktion darauf ist ein immer stärker erhöhter FSH-Spiegel.

An der Höhe des FSH-Spiegels kann man daher relativ gut erkennen, wie weit die Wechseljahre schon fortgeschritten sind.

Ein FSH-Wert, der 10 U/l erreicht, deutet darauf hin, dass man schon mitten in den Wechseljahren steckt, auch wenn dieser Wert noch als normal gilt.

Nach den Wechseljahren steigt der FSH-Wert auf über 20 U/l an. Er kann sogar über 100 U/l ansteigen.

Normale FSH-Laborwerte

Die Blutwerte von FSH hängen davon ab, in welcher Zyklus-Phase man sich gerade befindet.

In den Wechseljahren steigt der FSH-Spiegel an. Daran kann man recht gut erkennen, wie weit die Wechseljahre schon fortgeschritten sind.

·         Follikelphase (vor dem Eisprung)        2,5 - 10 U/l

·         Ovulationsphase (beim Eisprung)        3,0 - 33 U/l

·         Lutealphase (nach dem Eisprung)        1,5 - 9 U/l

·         Nach den Wechseljahren                     20 - 135 U/l

 


 













































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