Gibt es Progesteron-Dominanz

  
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Wenn man bedenkt, dass es eine Östrogen-Dominanz gibt, kann man sich fragen, ob es auch eine Progesteron-Dominanz gibt.

Eine Progesteron-Dominanz ist mir bisher nicht bekannt.

Aus mehreren Gründen ist eine Progesteron-Dominanz auch eher unwahrscheinlich.

Wenn mehr Progesteron im Körper vorhanden ist, als gebraucht wird, dann wird das überschüssige Progesteron zu Östrogenen umgebaut. Der Körper verhindert also von selbst das Auftreten einer Progesteron-Dominanz.

Die umgekehrte Umwandlungsrichtung von Östrogenen zu Progesteron funktioniert übrigens leider nicht, sonst gäbe es wohl auch keine Östrogen-Dominanz.

Der zweite Grund, der gegen eine Progesteron-Dominanz spricht, ist die Tatsache, dass es in der Schwangerschaft zu sehr hohen Progesteron-Spiegeln kommt. Dieser hohe Progesteron-Spiegel wird problemlos vertragen. Der weibliche Körper kommt also offenbar mit sehr hohen Progesteronspiegeln gut klar.

Das spricht gegen Progesteron-Dominanz als Quelle von Beschwerden.

Eine theoretische Progesteron-Dominanz hätte wohl eher angenehme Folgen als unangenehme.

Die theoretischen Betroffenen hätten wohl ganz von selbst eine schlanke Figur und wären sehr aktiv, aber entspannt. Sie hätten meistens gute Laune. Sie würden sich einer starken Libido erfreuen und hätten gute Abwehrkräfte.

Nur im extremen Fall würden sie zur Müdigkeit neigen, sich oft benommen und schwindelig fühlen. Auch Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen und Brustspannen könnten auftreten. Die Beschwerden wären also merkwürdigerweise ähnlich wie bei einer Östrogendominanz beziehungsweise bei Progesteronmangel.

Solche unangenehmen Erscheinungen würden jedoch eher bei der Einnahme von Gestagenen vorkommen als bei vermehrtem natürlichen Progesteron.













































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