Spaß durch vielfältige Sportarten

  
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Die Freude am Sport kann vergrößert werden, wenn man mehrere verschiedene Sportarten betreibt.

Durch die Vielfalt verhindert man, dass Langeweile aufkommt. Außerdem kann man für jedes Wetter geeignete Sportarten haben, sodass man durch eine Schlechtwetterperiode nicht vom Sport abgehalten wird.

Ein großer Vorteil verschiedener Sportarten ist auch, dass sich die Belastung der Gelenke und anderer potentieller Schwachstellen besser verteilt. Dadurch lassen sich gesundheitliche Probleme vermeiden und man hat geringere Ausfallzeiten durch Überlastung.

Der Auswahl an Sportarten sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Bei vielen Frauen in den Wechseljahren halten jedoch die Gelenke extremen Belastungen weniger gut stand. Auch die Sehnen und sonstiges Bindegewebe sind weniger elastisch als früher. Deshalb eignet sich vielleicht nicht jede Sportart, die in jungen Jahren Freude bereitet hat, zumindest nicht nach einer langen Sportpause.

Wenn man erst mal gut trainiert ist, kann man auch in den Wechseljahren sportliche Leistungen vollbringen, von denen man in der Jugend möglicherweise kaum zu träumen wagte.

Da es so unübersehbar viele Sportarten gibt, werden hier nur einige wenige Sportarten vorgestellt, die sich besonders gut als Sport in den Wechseljahren eignen.

Hula-Hoop

Viele Frauen in den Wechseljahren kennen Hula-Hoop noch aus ihrer Kindheit.

Dann geriet der Reifen, den man um die Taille rotieren lässt, jahrzehntelang fast in Vergessenheit. Seit einigen Jahren ist diese Sportart wieder beliebt.

Vor allem Frauen im mittleren Alter profitieren enorm von der sinnlichen Bewegung in der Taillengegend.

Hula-Hoop verbraucht nicht nur eine Menge Kalorien, fast so viel wie Joggen, sondern macht auch den gesamten Rumpf beweglich, schlank und straff.

Der Bauch schwindet, der Po wird knackiger und die Taille wird schmaler. Der Rücken wird gestärkt, sodass man weniger Probleme damit hat. Auch Beine und Arme werden beweglicher und straffer.

Regelmäßiges Hula-Hoop-Training ist für Frauen in den Wechseljahren der reinste Jungbrunnen.

Durch die intensive Bewegung wird auch das Becken besser durchblutet. Da liegt die Vermutung nahe, dass das Hula-Hoop-Training die Unterleibsorgane stärkt, unter anderem auch die Eierstöcke. So lässt sich die günstige Wirkung des Hula-Hoop-Trainings gegen Wechseljahrsbeschwerden erklären.

Wenn man als erwachsene Frau mit dem Hula-Hoop-Training beginnen will, braucht man einen Hula-Hoop-Reifen für Erwachsene.

Der Reifen sollte so groß sein, dass er bis zur Mitte zwischen Bauchnabel und Brüsten reicht. Das bedeutet einen Durchmesser von 100 cm bis 110 cm, je nach Größe.

Kleinere Reifen sind Reifen für Kinder und Jugendliche. Man muss sie so schnell drehen, dass man das als ausgewachsener Erwachsener kaum schafft. Daher ist es sehr frustrierend, mit einem zu kleinen Reifen zu beginnen.

Die großen Reifen für Erwachsene haben heutzutage oft Noppen und Magnete, was eine besonders günstige Wirkung haben soll. Solche Sonderfunktionen braucht man nicht, um in den Genuss der Hula-Hoop-Wirkung zu kommen. Die Noppen verursachen sogar oft blaue Flecke. Ein einfacher Reifen reicht völlig aus, nur groß genug muss er sein.

Leider ist es manchmal nicht ganz einfach, einen ausreichend großen Hula-Hoop-Reifen zu bekommen. Manche Sportgeschäfte führen nur Kinderreifen bis 90 cm Durchmesser. Falls man vor Ort keinen Erwachsenen-Reifen bekommt, kann man zerlegbare Reifen im Internet bestellen und sich zuschicken lassen.

Am Anfang ist es nicht ganz einfach, den Reifen um die Taille kreisen zu lassen, ohne dass er ständig auf den Boden fällt.

Es lohnt sich, fleißig zu üben und die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden, denn Hula-Hoop hat eine fast schon magische Wirkung auf Frauen in den Wechseljahren.

Mannschafts-Sportarten

Für einige Frauen ist alleine durchgeführter Sport eine Vorstellung, mit der sie sich nicht anfreunden können. Sie haben Angst vor Langeweile beim Sport oder können sich alleine nicht dazu aufraffen.

Als Alternative bietet sich Mannschaftssport an.

Die klassischen Mannschaftsportarten sind Sportarten mit dem Ball. Hierbei wird nicht nur Bewegung gefordert, sondern auch Ballgefühl und Teamgeist. Bei spannenden Ballspielen verfliegt die Zeit wie im Nu. Man merkt kaum, dass man sich ausgiebig bewegt, bis man am Schluss feststellt, wie sehr man verschwitzt ist.

Bei Ballsportarten kommen Bewegung, Spiel und aufregender Wettbewerb zusammen. Das ist für viele Frauen ein Ansporn.

Wer keine Freude an Ballspielen hat, kann dennoch in einer Mannschaft oder Gruppe Sport betreiben.

Rudern ist zum großen Teil eine Mannschaftssportart, auch Radsport kann als Mannschaftssportart betrieben werden.

Gruppentreffen gibt es beispielsweise für Jogging, Nordic Walking oder Wandern.

Gemeinschafts-Gymnastik

In Fitnessstudios, Volkshochschulen oder Yogaschulen kann man Gymnastik, Krafttraining oder Ausdauersport in Gruppen betreiben.

Bekannt ist diese Art des Gruppensportes beispielsweise durch Aerobic, aber es gibt zahllose Varianten, zum Beispiel das schon erwähnte Bauch-Beine-Po-Training oder Pilates.

Gemeinsam ist diesen Gemeinschafts-Gymnastikübungen, dass vorne eine Trainerin die Übungen anleitet und vormacht und im Raum verteilt befinden sich die Gruppenteilnehmer und bewegen sich entsprechend der Anleitungen.

Meistens werden die Übungen durch Musik begleitet, damit es mehr Spaß macht und dynamischer wird.

Die Art der Übungen und ihr Ziel kann sehr unterschiedlich beschaffen sind.

Bei Aerobic handelt es sich hauptsächlich um Ausdauertraining, meist auf einem relativ hohen Niveau mit vielen kleinen Sprüngen. Daher ist Aerobic eine potentielle Belastung für die Knie und andere Gelenke. Zur Schonung der Gelenke gibt es auch Low Impact Aerobic ohne Sprünge.

Gruppen für Bauch-Beine-Po trainieren vor allem die Muskeln der namengebenden Körperteile. Begleitend dazu gibt es ein leichtes Ausdauertraining und abschließende Dehnungsgymnastik.

Pilates, Yoga und Callanetics trainieren die Muskulatur und enthalten viele Dehnungselemente.

Fernseh-Sport

Mit Fernseh-Sport ist hier nicht gemeint, dass man Sportlern im Fernsehen bei ihren Aktivitäten zuschaut und neben her Chips knabbert.

Stattdessen geht es um Fitness-Sendungen und DVDs.

Bei solchen Sendungen und DVDs leiten ein oder mehrere Trainer die sportlichen Übungen an und machen sie vor. Dazu läuft meistens eine passende Musik, die zur Bewegung animiert. Manche dieser Trainingsfilme werden in schönen Landschaften gedreht, sodass man sich vorstellen kann, man wäre selbst in dieser Landschaft.

Zum Mitmachen braucht man ein wenig Platz vor dem Fernseher. Mit etwa vier Quadratmetern kann man schon die meisten Übungen mitmachen.

Außerdem braucht man für manche Trainingseinheiten eine Gymnastikmatte.

Wenn die jeweilige Sendung läuft oder wenn man sich eine DVD einlegt, schaut man zu, was der oder die Vorturnerin für Bewegungen macht und ahmt diese nach.

Die durchgeführten Bewegungen und der Ablauf ähneln der Gemeinschaftsgymnastik im Fitnessstudio. Der Unterschied ist, dass man dieses Training alleine zuhause durchführen kann.

Für jeden Geschmack gibt es unterschiedliche Trainingsarten, beispielsweise Bauch-Beine-Po, Aerobic, Pilates, Fitness allgemein, Core-Training (innere Muskeln), Bauch-weg oder Rückentraining.

Auch die Vorturnerinnen unterscheiden sich, sodass man je nach Sympathien etwas findet.













































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