Süßigkeiten / Salzsnacks

  
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Naschwerk steht ganz oben auf der Liste der dickmachenden Nahrungsmittel.

Mit Naschwerk sind hier sowohl süße als auch salzige Snacks gemeint, also beispielsweise Schokolade, Gummibärchen, Sahnetorten, Kartoffelchips oder Erdnüsse. (Zusammenfassend werden all diese und ähnliche Nahrungsmittel im folgenden Text vereinfachend "Snacks" genannt, obwohl man diesen Begriff auch anders benutzen kann.)

Nicht nur, dass Süßigkeiten und Salzsnacks jede Menge Kalorien haben, sie werden meistens auch noch zwischendurch gegessen, also zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten.

Wenn es gelingen würde, langfristig auf sämtliche Snacks zu verzichten, würde diese Maßnahme bei vielen Übergewichtigen schon ausreichen, um deutlich abzunehmen.

Doch gerade für Menschen, die leidenschaftlich Snacks essen, ist es besonders schwierig, langfristig die Finger davon zu lassen.

Die Begeisterung für kalorienreiche Snacks liegt in der Entwicklungsgeschichte des Menschen begründet. Da die Zeiten meistens schlecht waren, war es sehr sinnvoll, wenn man kalorienreiche Nahrung mit großem Eifer verspeist hat. Dadurch konnte man Fettvorräte für die nächsten schlechten Zeiten aufbauen. Es wäre damals schädlich gewesen, wenn man auf verfügbare Kalorienbomben verzichtet hätte.

Damit das gründliche Verspeisen aller verfügbarer Kalorien auch zuverlässig gelingt, wurde der Genuss entsprechender Nahrungsmittel im Gehirn mit Belohnungsgefühlen verknüpft. Zur Belohnung werden sogar Endorphine ausgeschüttet, sogenannte Glückshormone.

Dieses althergebrachte Verhaltensmuster ist tief im Unterbewusstsein verankert, zumindest bei sehr vielen Menschen. Das Unterbewusste kümmert sich nicht darum, dass es heutzutage Kalorienbomben jederzeit in Hülle und Fülle gibt. Es funktioniert immer noch nach dem alten Muster.

Das Unterbewusste wirkt so stark, dass es oft kaum gelingt, der Versuchung zu widerstehen, wenn man die bevorzugten Snacks sieht oder riecht. Daher ist es kein Wunder, dass der Verzicht auf Snacks vielen Menschen so schwer fällt.

Strenger Verzicht auf Snacks aller Art funktioniert bei den meisten Snack-Liebhabern nicht auf Dauer. Viele der Betroffenen werden nach einer Weile rückfällig und holen das Versäumte dann oft nach.

Wenn man jedoch seine Snack-Vorlieben in seinen Ernährungsplan mit einbezieht, kann es gelingen, den Genuss von kalorienreichen Snacks unter Kontrolle zu bringen.

Wie das gelingt, ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden. Manchen Menschen hilft es, wenn sie täglich eine kleine Portion ihrer bevorzugten Snacks essen dürfen, beispielsweise ein Stück Schokolade.

Bei anderen Menschen verstärkt diese Maßnahme das Verlangen. Sie kommen besser damit klar, wenn es beispielsweise einmal pro Woche eine größere Portion gibt.

Mitunter muss man mehrere Varianten ausprobieren, bis man eine Lösung findet, mit der man leben kann.

Wichtig ist auch, dass man auf die Kalorienbomben verzichtet, auf die man problemlos verzichten kann. Für die meisten Menschen gibt es Leckereien, die man zwar gerne isst, auf die man aber auch verzichten kann, ohne dass es weht tut. Verzichten Sie auf diese Nahrungsmittel.

Konzentrieren Sie sich bei Ihren Ausnahmeregelungen auf die Snacks, die Ihnen wirklich am Herzen liegen.

Aus den Augen aus dem Sinn

Der Verführung durch Kalorienbomben kann man besonders schwer widerstehen, wenn man die bevorzugten Leckereien ständig sieht.

Daher räumt man die dick machenden Versuchungen am besten so weg, dass man sie nicht mehr sieht.

Am wirkungsvollsten ist es, wenn man die Leckereien gar nicht erst im Haus hat.

Das geht aber nicht immer, wenn man Familie hat und die Familienmitglieder die Nahrungsmittel gerne essen, auf die man der Figur zuliebe verzichten will. In diesem Fall sind Kompromisse gefragt. Man kann die Leckereien beispielsweise in Schubladen oder undurchsichtige Dosen packen. Auch im Kühlschrank kann man Dosen verwenden, damit man nicht bei jeder Öffnung des Kühlschranks der Versuchung ausgesetzt ist.

Beim Gang durch die Stadt oder beim Einkaufen im Supermarkt lässt es sich oft nicht vermeiden, an den bevorzugten Snacks vorbei zu gehen.

Dann kann es helfen, wenn man zügig geht, nicht hinschaut und tief durchatmet. Wenn man dann noch an seine schlanke Linie denkt, hat man die Versuchung schnell hinter sich gebracht.













































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