Untersuchung beim Arzt



Erfolgreich abnehmen in den Wechseljahren

Home
Erfolgreich abnehmen
  Ursachen
Hormone
  Prämenopause
  Perimenopause
  Postmenopause
  Östrogene
  Progesteron
  Gestagene
  Testosteron
  FSH
Abnehmhindernisse
  Östrogen-Dominanz
  Progesteron-Dominanz
  Testosteron-Dominanz
  Hormon-Behandlungen
  Fehlende Eisprünge
  Eierstock-Zysten
  Schwindende Muskelmasse
  Schilddrüse
  Eisenmangel
  Schlafmangel
  Stress
  Depressionen
  Diäten
  Insulin-Resistenz
  Darmbakterien
Wohlfühlgewicht
  Ungesund?
  Veranlagung
  Mittlere Jahren
  Akzeptieren?
Ernährung
  Nahrung
  Appetit
  Diäten
  Ernährungsumstellung
  Hungerstoffwechsel
  Reaktivierung
  Kohlenhydrate
  Fette
  Proteine
  Verteufelt
  Süßigkeiten
  Bestandteile
  Getränke
  Tageslauf
  Heißhunger
  Satt
  Energiedichte
  Extra
  Abwechslungsreich
  Phytohormone
Bewegung
  Veranlagung
  Mord?
  Wie viel?
  Vielfältig
  Traumfigur
  Dick?
  Fettverbrenn-Maschine
  Fettverbrennungspuls
  Ausdauersport
  Krafttraining
  Vielfältig
  Wechseljahrsbeschw.
Naturheilkunde
  Heilpflanzen
  Schüssler-Salze
  Homöopathie
  Hausmittel
  Akupressur
Abnehmplan
  Arzt
  Behandlung
  Abnehmhindernisse
  Ernährungsumstellung
  Sportprogramm
  Blockade
  Selbsttest
Bücher
Internet

Projekte
Impressum


Ein Arztbesuch ist nicht zwingend erforderlich, wenn Sie abnehmen wollen.

Doch weil das Abnehmen in den Wechseljahren so schwierig ist, kann es sehr hilfreich sein, wenn Sie wissen, wie es um ihre Blutwerte und Gesundheit bestellt ist.

Mithilfe der Blutwerte können Sie und Ihr Arzt entscheiden, ob eine Behandlung notwendig oder empfehlenswert ist. Die Behandlung kann Ihnen dann nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch Ihr gesamtes Wohlbefinden verbessern.

Blutuntersuchung beim Frauenarzt

Die Blutuntersuchung der Geschlechtshormone lässt man am besten vom Frauenarzt durchführen.

Zwar kann auch der Hausarzt die Werte der Geschlechtshormone vom Labor bestimmen lassen, aber meistens kann er Ihnen die Ergebnisse kaum erklären. Auch eine Abrechnung über die Krankenkasse ist für den Hausarzt noch schwieriger als für den Frauenarzt.

Folgende Blutwerte sollten vom Frauenarzt und seinem Labor untersucht werden:

·         Östradiol (Östrogen)

·         Progesteron

·         FSH (Follikel stimulierendes Hormon)

·         Testosteron

 

Weitere Blutwerte können durchaus sinnvoll sein, beispielsweise LH, DHEA oder Prolaktin.

Die Blutwerte schwanken in den Wechseljahren nicht nur entsprechend des Zyklus, sondern auch von Tag zu Tag und oft auch von Stunde zu Stunde.

Die Ergebnisse des Bluttests sind also nicht dauerhaft aussagekräftig, sondern nur eine Momentaufnahme. Sie können bestenfalls eine grobe Orientierung geben. Am besten wären daher wiederholte Bluttests, aber das kann kostspielig werden.

Ob die Krankenkasse die Kosten der Bluttests übernimmt, hängt einerseits von der jeweiligen Kasse und vom Budget des Arztes ab.

Lassen Sie sich eine Kopie der Untersuchungsergebnisse geben und heben Sie diese sorgfältig auf, damit Sie bei künftigen Untersuchungen Vergleichswerte haben.

Körperliche Untersuchung beim Frauenarzt

Wenn man schon beim Frauenarzt ist, kann man sich auch gleich körperlich von ihm untersuchen lassen.

Da sich in den Wechseljahren so viel ändert, sollte man sowieso am besten jährlich zum Frauenarzt gehen.

Folgende Untersuchungen wären in diesem Zusammenhang sinnvoll:

·         Allgemeine Untersuchung des Organsystems,

·         Abstrich des Gebärmutterhalses für die Krebsvorsorge-Untersuchung,

·         Ultraschall-Untersuchung der Gebärmutter, um Myome auszuschließen und zu sehen, wie dick die Gebärmutterschleimhaut ist,

·         Ultraschall-Untersuchung der Eierstöcke, um die Größe zu beurteilen und um Zysten auszuschließen.

·         Tast-Untersuchung der Brust, um Knoten auszuschließen,

·         Eventuell Ultraschall-Untersuchung der Brust, um noch genauere Informationen über die Brust zu erhalten.

 

Häufig können erfahrene Frauenärzte allein anhand der körperlichen Untersuchung und der Befragung (Anamnese) feststellen, wie weit die Wechseljahre fortgeschritten sind.

Blutuntersuchung beim Hausarzt

Beim Hausarzt können Sie weitere Blutwerte feststellen lassen, die Ihnen Auskunft darüber geben können, welche Abnehmhindernisse überwunden werden sollten.

Folgende in diesem Buch beschriebene Blutwerte sind für Sie interessant:

·         Insulin (vor dem Frühstück)

·         Schilddrüsenhormone: T3, T4, TSH

·         Eisen im Serum

·         Hämoglobin

·         Cortisol

·         Cholesterin

·         HDL-Cholesterin

·         LDL-Cholesterin

 

Auch andere Blutwerte können in Hinblick auf das Abnehmen sehr interessant sein. Man erfährt durch diese Blutwerte einiges über die Gesundheit und die Stoffwechselsituation.

Folgende Blutwerte sind hierzu interessant:

·         Blutzucker (vor dem Frühstück)

·         Triglyceride / Neutralfette

·         Harnsäure

·         Harnstoff

 

Da diese Werte in diesem Buch bislang nicht als Blutwerte erklärt wurden, folgt hier eine kurze Beschreibung der wichtigsten Aspekte in Hinblick auf das Abnehmen.

Selbstverständlich sollte Ihr Arzt Ihnen die Werte erklären, die von den Normalwerten abweichen. Bei den Laborausdrucken stehen üblicherweise die Normalwerte neben den individuellen Ergebnissen.

·         Blutzucker: Ein erhöhter Nüchtern-Blutzuckerspiegel deutet auf eine eventuelle Diabetes-Erkrankung hin. Daher ist eine gründliche Untersuchung in Hinblick auf Diabetes notwendig.

·         Triglyceride / Neutralfette: Die Triglyceride sind die oft erwähnten Blutfettwerte, zusammen mit dem Cholesterin. Wenn die Triglyceride erhöht sind, kann dies auf mehrere Gegebenheiten hindeuten: eine erbliche Veranlagung zu erhöhten Triglyceriden, zu viel inneres Bauchfett, zu wenig Bewegung, zu viel Kohlenhydrate und Fett in der Ernährung.

·         Harnsäure: Harnsäure entsteht, wenn Purine abgebaut werden. Purine sind beispielsweise in Fleisch und Innereien enthalten. Aber auch bei strengen Diäten werden reichlich Purine abgebaut. Wenn dauerhaft zu viel Harnsäure im Blut ist, dann kann es zu Gicht kommen.

·         Harnstoff: Harnstoff ist ein Abbauprodukt von Proteinen. Ein erhöhter Harnstoff-Spiegel kann auf schwere Nierenschäden hindeuten. Aber es kann auch bedeutet, dass man zu wenig trinkt oder zu viel Eiweiß isst.

 

Ob die Krankenkasse die Kosten der Bluttests übernimmt, hängt einerseits von der jeweiligen Kasse und vom Budget des Arztes ab.

Lassen Sie sich eine Kopie der Untersuchungsergebnisse geben und heben Sie diese sorgfältig auf, damit Sie bei künftigen Untersuchungen Vergleichswerte haben.

Körperliche Untersuchung beim Hausarzt

Beim Hausarzt kann man einen Gesundheits-Check durchführen lassen.

Solch ein Check beinhaltet unter anderem Blutdruck messen, EKG und dergleichen.

Dadurch kann grob abgeschätzt werden, wie gesund Sie sind und ob Sie uneingeschränkt Sport treiben dürfen.

Bevor Sie ein intensives Sportprogramm starten, ist solche eine Untersuchung wichtig, vor allem, wenn sie lange keinen Sport getrieben haben.

Wenn Sie bezüglich Sport und Ihrer Gesundheit unsicher sind, könnte auch der Besuch bei einem Sportarzt sinnvoll sein.




Home   -   Up