Ungünstige Nahrungsbestandteile



Erfolgreich abnehmen in den Wechseljahren

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In der industriell hergestellten Nahrung gibt es einige Zusatzstoffe, die das Abnehmen besonders schwer machen.

Daher sollte man am besten auf sie verzichten.

Der Verzicht auf diese indirekt dick machenden Zusatzstoffe ist jedoch nicht immer einfach, denn meistens muss man aufmerksam die Zutatenliste studieren, um sie zu identifizieren.

Süßstoff

Es gibt verschiedene Arten von Süßstoffen. Sie werden beispielsweise mit den Bezeichnungen Aspartam, Cyclamat oder Saccharin in der Zutatenliste aufgeführt.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie sehr süß schmecken und keine Kalorien beinhalten.

Daher werden Süßstoffe gerne von Diabetikern und Abnehmwilligen verwendet, in der Hoffnung, in den vollen Süßgenuss ohne Reue zu kommen.

Doch die Körperreaktion auf Süßstoffe scheint nicht so zu funktionieren wie es gewünscht wird.

Man hat nämlich beobachtet, dass Süßstoff den Appetit steigert. Das mag daran liegen, dass dem Körper durch die Süße vorgegaukelt wird, dass es kalorienreiche süße Speisen gibt. Doch der erhoffte Zucker kommt im Blut nicht an. Die Folge davon ist ein starkes Verlangen nach energiereichen Nahrungsmitteln.

Manche Experten behaupten, diese Reaktion geschieht, weil der Körper durch das süße Geschmackserlebnis bereits Insulin ausschüttet. Diese Aussage konnte bisher aber nicht belegt werden.

Die Appetitsteigerung durch Süßstoff ist jedoch immer wieder beobachtet werden. Schweinezüchter füttern ihren Schweinen sogar Süßstoff, damit sie schneller zunehmen. Er wird also als Mastmittel benutzt.

Wer abnehmen will, sollte daher auf Süßstoff verzichten.

Wenn es ohne süßen Geschmack nicht geht, verwendet man besser echten Zucker. Die verwendete Zuckermenge sollte man jedoch so gering wie möglich halten, denn natürlich macht viel Zucker dick.

Glutamat (Mononatriumglutamat)

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der in geringen Mengen auch natürlich in einigen Nahrungsmitteln vorkommt.

Glutamat, offiziell Mononatriumglutamat genannt, hat einen gewissen Eigengeschmack, der eine neue Geschmacksrichtung darstellt. Diese Geschmacksrichtung nennt man Umami.

Durch diesen Umami-Geschmack wird der Geschmack von anderen Nahrungsmitteln verstärkt, vor allem von Fleischgerichten, Pilzgerichten, Gemüsegerichten oder Suppen.

Daher wird Glutamat gerne in Fertiggerichten verwendet. Auch das Essen in asiatischen Restaurants ist bekannt für ihren hohen Glutamat-Gehalt.

Geringe Spuren von Glutamat stellen für den Menschen kein Problem dar. Einerseits ist Glutamat in kleinen Mengen auch in natürlichen Nahrungsmitteln enthalten, beispielsweise in Tomaten, Parmesan oder Pilzen, und richtet in dieser Form keinen Schaden an. Glutamat ist andererseits chemisch eng verwandt und entsteht aus der Aminosäure Glutaminsäure. Der menschliche Körper braucht Glutaminsäure, vor allem für die Gehirntätigkeit.

In vielen Fertiggerichten und asiatischen Gericht kommt Glutamat jedoch in so großen Mengen vor, dass es unerwünschte Folgen haben kann.

Nahezu bei allen Menschen bewirkt eine größere Dosis Glutamat einen verstärkten Appetit. Glutamat wird übrigens auch als Mastmittel in der Tierzucht verwendet.

Wenn man abnehmen will, ist es ungünstig, durch Glutamat seinen Appetit zu steigern. Daher sollte man Nahrungsmittel mit Glutamat möglichst meiden.

Manche Menschen bekommen sogar eine Unverträglichkeit gegen Glutamat, wenn sie häufig große Mengen Glutamat zu sich nehmen. Diese Unverträglichkeit wird auch Chinarestaurant-Syndrom genannt, weil man sie durch häufige Besuche im Chinarestaurant bekommen kann. Sie äußert sich durch Juckreiz im Hals, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Übelkeit und andere Beschwerden.

Glutamat findet man in der Zutatenliste eines Nahrungsmittels häufig als Mononatriumglutamat. Aber auch Hefeextrakt, Würze oder Sojasoße als Zutaten bedeuten in der Praxis Glutamat, denn in diesen Würzstoffen ist sehr viel Glutamat enthalten.

Selbst wenn man Bio-Gemüsebrüh-Pulver kauft, ist häufig Glutamat in Form von Hefeextrakt darin enthalten. Daher muss man sehr genau hinschauen, wenn man größere Glutamat-Mengen vermeiden will.




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