Veranlagung zum Sportler



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Die Menschen sind unterschiedlich stark für Sportlichkeit und Muskelaufbau veranlagt.

Das zeigt sich ganz deutlich bei Leistungssportlern, die im Sport Leistungen vollbringen, die für Normalmenschen gänzlich ausgeschlossen sind.

Von der unterschiedlichen Veranlagung sind jedoch auch ganz normale Menschen betroffen, die Sport nur der Gesundheit zuliebe betreiben.

Die Fähigkeit des Körpers Muskelmasse aufzubauen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt.

Menschen, bei denen die Muskeln sehr schnell sprießen werden von der Typlehre als "Athletiker" bezeichnet. Menschen, bei denen selbst bei größter Anstrengung kaum Muskeln wachsen, nennt man "Hypoplastiker".

Die meisten Menschen liegen mit ihrer Veranlagung jedoch in der Mitte oder rund um die Mitte. Daher gelten die nachfolgenden Erklärungen über Athletiker und Hypoplastiker für den einzelnen Menschen nur in dem Maße, wie sehr man dem einen oder anderen Extrem zuneigt.

Bei Athletikern wachsen die Muskeln schon schnell, wenn sie anfangen, Krafttraining zu betreiben. Sogar einfache Bewegung reicht meistens schon aus, um ein leichtes Muskelwachstum zu fördern.

Den meisten Athletikern macht Bewegung viel Freude, spätestens, wenn sie sich dazu aufgerafft haben. Es ist ihnen ein Genuss, ihre Muskeln bei der Bewegung zu spüren.

Doch es gibt durchaus auch eingefleischte Sofasitzer unter den Athletikern, denen gar nicht bewusst ist, dass ihr Körper eine gute Veranlagung für Sport hat. Ein gewisses Maß an Trägheit steckt nämlich prinzipiell im Menschen drin, um wertvolle Energie zu sparen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit in den Sport merkt jedoch auch der sofasitzende Athletiker, wie gut ihm die Bewegung tut.

Durch die schnell wachsende Muskelmasse kann der Athletiker den Sport sehr gut nutzen, um erfolgreich abzunehmen. Die Muskeln verbrennen nämlich eine Menge Energie.

Am wirkungsvollsten ist bei ihnen sportliche Aktivität fünf bis sechs Mal pro Woche, mindestens anderthalb Stunden lang, sofern sie es beruflich einrichten können.

Bei Hypoplastikern wachsen die Muskeln nur langsam und werden selbst durch ausgiebiges Training nicht sehr groß und kräftig. Die meisten Hypoplastiker haben deshalb nicht viel Freude am ausgiebigen Sport, weil ihnen das Genusserlebnis des Muskelspürens weitgehend fehlt.

Aus diesem Grund haben es Hypoplastiker auch schwerer, mithilfe von Sport abzunehmen. Sie verbrauchen zwar auch Kalorien, wenn sie sich bewegen, aber die Muskeln wirken sich in Ruhe weniger stark aus.

Dennoch sollten sich auch Hypoplastiker regelmäßig bewegen. Die Bewegung fördert nämlich auch bei ihnen Gesundheit und Wohlbefinden.

Für ausgeprägte Hypoplastiker reicht es jedoch, wenn sie sich drei Mal pro Woche mindestens eine halbe Stunde lang bewegen.

Ein leichtes Krafttraining ist durchaus empfehlenswert, ansonsten sind aber vor allem genussreiche Sportarten an der frischen Luft geeignet. Wichtig ist, dass die gewählten Sportarten zusätzlich zur Bewegung einen erfreulichen Aspekt haben, beispielsweise Freunde treffen oder Natur genießen.

Da die Veranlagung bei den meisten Menschen irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Extremen liegt, gelten auch die Empfehlungen für die meisten Menschen entsprechend der persönlichen Veranlagung.

Wenn man lange keinen Sport getrieben hat, braucht man auch eine Weile, bis man herausfinden kann, wo man sich auf der Skala zwischen Athletiker und Hypoplastiker einordnen kann.




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